Evangelischer Pfarrer

Pfarrer wurde ich nicht über Nacht, sondern über Umwege.

Urvertrauen

Meine Mutter ließ mich im Glauben an Gott aufwachsen. Sie betete jeden Abend vor dem zu Bett gehen mit mir und meinen Geschwistern und schickte uns in den Kindergottesdienst. Als Jugendlicher besuchte ich den CVJM in Winterborn und später Bierenbachtal.

Studium

Verschiedene Glaubensfragen führten mich im Alter von 26 Jahren ins Theologiestudium. Von 1991-98 habe ich in Wuppertal und Heidelberg studiert. Pfarrer wollte ich zuerst nicht werden, aber das änderte sich langsam. Ein 6-wöchiges Gemeindepraktikum in Wuppertal-Langerfeld bei Pfr. Johannes Schimanowski stimmte mich um.

War meine Heimatgemeinde reformiert und pietistisch geprägt, so lernte ich insbesondere in meiner Heidelberger Studienzeit und während meiner ersten Berufsjahre in Schildgen lutherische Frömmigkeit und Ökumene schätzen.

Pfarrer in Schildgen

Nach meinem zweiten Examen war ich Pfarrer in Schildgen. Eine überaus kreative und kommunikative Gemeinde mit Scharen von Ehrenamtlichen. Zur Vorbereitung auf die Paralympics 2004 in Athen habe ich mich vom Dienst freistellen lassen und mein erstes Buch geschrieben. Das lief so gut, dass ich erst nach anderthalb Jahren wieder auf Stellensuche ging. Da ereilte mich der Ruf meiner Landeskirche ans Pädagogisch-Theologischen-Institut in Bonn. An der Seite von Sabine Ahrens durfte ich fast 10 Jahre lang den Arbeitsbereich „integrative Gemeinde“ mitgestalten.